Dieter Nuhr

Gespeichert von Josef Frings am So., 06.06.2021 - 19:50

 

Bild Dieter Nuhr blondiert wie Lisa EckhartAuch Dieter Nuhr ist ein Rohrkrepierer. Seine Führungsoffiziere im Großen Komplott haben ihn - mit Zustimmung des Dehqans für die Region Niederrhein - aus dem Kader entfernt.  Nuhr war ursprünglich dafür vorgesehen, als Kabarettist getarnt, ein Publikum aus dem liberal-städtischen Bürgertum anzusprechen und schrittweise für kämpferisch-reaktionäre Einstellungen zu gewinnen. Die programmatische Vorgabe sah dabei eine Abgrenzung zur extremen Rechten vor; vielmehr sollte Nuhr ein gewöhnliches spießig-obszönes Profil wahren, in dem sich der Durchschnittsbürger wiederfinden kann. Im Laufe der Jahre lief das Spiel mit der Identität als Kabarettist aber aus dem Ruder und Nuhr radikalisierte sich. Er entfernte sich mehr und mehr vom vorgegebenen Drehbuch und erfand für sich eigene Stunts wie die Besprechung von Büchern, die er nicht gelesen hatte. Ganz nach dem Muster des Dunning-Krüger-Effekts schlug er alle Ratschläge und Mahnungen seiner Führungsoffiziere in den Wind. Im Entlassungsschreiben hieß es: "Wir erkennen an, dass Sie es geschafft haben, während der Pandemie vielen Menschen, die ihre Wirtshaus-Stammtische vermissten, einen adäquaten Ersatz zu liefern. Danke, dass Sie Standpunkte lebendig gehalten haben, die sonst in Vergessenheit geraten wären. Doch mit Ihren Buchbesprechungen sind Sie einen Schritt zu weit gegangen. Wir wünschen Ihnen für die Zukunft im öffentlich-rechtlichen Fernsehen viel Erfolg." (Unterschrieben: Im Auftrag Garrelt Duin).

Dieter Nuhr setzt sich auf seiner Facebook-Seite zur Wehr: "Ich bin ein Opfer von Cancel Culture. Wegen meiner Rezension eines rassistischen amerikanischen Buches werde ich von einem totalitären  linken Gender-Mob angegriffen. Aber das darf man nicht mehr laut sagen. Außerdem hier noch eine dringende Warnung (bevor Cancel-Facebook meinen Account wegen unliebsamer Informationen sperrt): Unsere Kinder werden in der Schule mit islamistischem Gedankengut indoktriniert. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen: Östlicher Diwan oder so ähnlich heißt der Titel. Nein, gelesen habe ich das nicht. Das Original ist in Saudi-Arabien ein Riesenrenner." 

Schlagzeilen machte Nuhr auch durch seine Obsession mit der Person von Greta Thunberg. Eine mögliche Erklärung liefert die Psychologie-Professorin Ulrike Guérot von der Donau-Universität in Krems an der Donau: "Greta mit ihrem mädchenhaften Körper und den langen Zöpfen löst bei Nuhr ein unbeherrschbares Begehren aus. Um sich abzugrenzen und zu schützen muss er immer neue Dämonisierungen für Greta konstruieren. In dem Maße wie Greta sich zur erwachsenen Frau wandelt, wird Nuhr seine Injurien mäßigen."

Aktuell plant Nuhr eine gemeinsame Tour mit Hans-Georg Maaßen und Boris Palmer unter dem Motto "Was man nicht mehr sagen darf".

 

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